Wir lieben "Online" genauso wie "Print"
Partner Login Express Anzeiger
Zahnwerk Basel
Zahnwerk Basel

«Jaaa, ich war schon lange nicht mehr beim Zahnarzt und jetzt habe ich Schmerzen. Und jaaa, es ist vieles angefallen, doch ich hatte vor Jahren ein schlimmes Erlebnis...»

Was folgt, dürfte vielen leider nicht ganz un-bekannt sein: Ein traumatisierendes Erleb-nis, so sehr Angst auslösend, dass man sich nicht mehr zur Zahnreinigung traut, geschweige denn zum Zahnarzt.

Eine Geschichte, die ich fast täglich in der Praxis zu hören bekomme. Folgenschwere Jahre für den Patienten (und seine Zähne!): Aus Angst wird der notwendige Check oder eine dringende Behand-lung immer wieder verschoben und verschoben. Aus Monaten werden Jahre, manchmal gar Jahr-zehnte und die Ursache ist immer die verhängnis-volle Angst vor einer vermeintlich schmerzvollen Behandlung.

Die muss doch aber gar nicht schmerzhaft sein! Verfügt die zahnärztliche Praxis nämlich über ent-sprechende Einrichtungen und Voraussetzungen, welche die Angst der Patienten auflösen, kann der Zahnarztbesuch gar zu einem positiven Erlebnis mutieren, nach dem Motto: Zähne gut – alle gut! Da unser Unterbewusstsein aufgrund gemach-ter, schmerzhaften Erfahrungen, solche künftig vermeiden will, signalisiert es uns ein Gefühl der Angst. Das einzig «richtige» Verhalten ist nun die Vermeidung einer möglichen Wiederholung der-selben Erfahrung, gemäss dem Motto: «Dann geh ich lieber, wenn es gar nicht mehr geht».Und so hängt es an der Zahnarztpraxis und am Be-handler, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. So verschieden wie die Menschen und deren Gründe für ihre Angst, so unterschiedlich sind auch die An-sätze zu deren Auflösung. Sicherlich sollte zuerst herausgefunden werden, was überhaupt die Angst verursacht. Für die einen ist es die Spritze, für an-dere die Geräuschkulisse.

Interessanterweise ist es oft das Gefühl des «Aus-geliefertseins», also das Gefühl, nicht kontrollieren oder selber agieren zu können. «Irgendjemand macht da was in meinem Mund... und ich weiss nicht, was». Dieses Unbehagen weicht der Ent-spannung, wenn vorab ein gutes Vertrauensver-hältnis zum Zahnarzt, seinem Team und allen an der Behandlung beteiligten Personen aufgebaut ist. Durch ein offenes und informatives Gespräch lässt sich dieser beklemmende Angststress ganz er-heblich abbauen. Der Patient muss wissen, wie die Behandlung abläuft, wie lange sie dauert und was genau gemacht wird. Nur so kann der Patient ein-schätzen, ob er zusätzliche Massnahmen wünscht, die dabei helfen, seine (irrationale) Angst zu redu-zieren. Auch Anschauungsmodelle oder Literatur können der Entspannung dienlich sein. Wenn klar ist, dass es nicht weh tun wird, ist vieles schon ge-schafft – Sympathie und Vertrauen sind eine wich-tige Voraussetzung für den gemeinsamen Erfolg!

Unterstützung in der Behandlung kann aber auch eine sogenannte Lachgasanalgesie bringen. Das Gas wird durch eine Maske eingeatmet, wodurch eine entspannende und angstlösende Wirkung ein-tritt. Der Patient fühlt sich gelassen und frei. Die Wirkung hält nur für die Zeit des Einatmens an, beruhigt ausschliesslich, so dass man gar während der Behandlung «voll geschäftsfähig», sprich bei Sinnen, ist. Und so kann man nach der Behand-lung ohne Nachwirkungen mit dem Fahrrad oder auch Auto nach Hause fahren. Kaum zeitlich be-grenzt, kann Lachgas auch während einer profes-sionellen Zahnreinigung angewandt werden. Der grosse Vorteil von Lachgas ist, dass so gut wie kei-ne Allergien beschrieben sind und dass Gase nach spätestens vier Minuten abgeatmet und nicht mehr im Körper vorhanden sind. Anders sieht dies bei dämpfend wirkenden, injizierten Medikamenten aus, die zwar sehr gut angstreduzierend und be-ruhigend wirken, jedoch nicht ohne Risiko sind. Darüber hinaus ist die Verkehrstüchtigkeit nach einer Behandlung jeweils eingeschränkt.

Sollten diese Möglichkeiten nicht zum Ziel führen, gibt es zu guter Letzt die Möglichkeit einer ambu-lanten Narkose, der sogenannten Kurzzeitnarko-se. Hierbei wird ein Team von Narkoseärzten in die Praxis bestellt, welches sich um die Narkose kümmert. Der Aufwand und die Kosten sind ent-sprechend hoch, während die Flexibilität für die zahnärztlichen Termine sinkt. Trotzdem ist diese Variante für starke Angstpatienten eine sehr gute Methode – man wacht auf und alles ist gemacht. Die Narkose sollte allerdings stets als letztes Mittel in Betracht gezogen werden, da sie nun mal ein nicht unerhebliches Risiko darstellt.

Meiner Erfahrung nach sind viele Angstpatienten schon nach wenigen Sitzungen keine Angstpati-enten mehr, sofern sie oben genannte Hilfestellun-gen in Anspruch nehmen konnten. Die Sympathie zum behandelnden Arzt, die letztlich die Basis für das Vertrauen in die Behandlung darstellt, ist die Grundlage für alle Entscheidungen. Durch die un-terstützenden Methoden können wir heute für fast alle eine sehr gute Zahngesundheit erreichen, des-halb an alle, die Angst haben: Bitte informieren Sie sich, wo welche Methoden angeboten werden – und die Angst wird der Ruhe weichen.

zahnwerk_BS im Ahornhof

Dr. Christopher Schramm

Türkheimerstrasse 4, 4055 Basel

info@zwbs.ch

Tel.: 061 301 13 13

www.zwbs.ch

 

Feste Zähne an einem Tag

Ein innovatives Implantatkonzept für feste Zähne im zahnlosen (oder zu erwartenden zahnlosen) Kiefer an nur einem Tag. Prothesen werden nicht gebraucht, vom ersten Tag an wieder sicher und fest zubeissen. Wie und ob das geht, erklären die kostenlosen interaktiven Informationsveranstaltungen!

 

Daten + Uhrzeiten: 

21.03.  12.30 - 14.00

22.03.  18.00 - 20.00

04.04.  12.30 - 14.00

Um telefonische Voranmeldung wird gebeten unter Telefon +41 (0)613011313

 

 

Telefon
+41 44 955 41 40

E-Mail
info@expressanzeiger.ch

Wir bringen Kunden und Firmen zusammen!

Die Print-Ausgabe per Mail abonnieren!

Alle 2 Wochen aktuell.

Copyright 2018 Express Anzeiger // All rights reserved.
FNP